Elternrat Ittigen Primarschule OSZ

FAQ Schulwegsicherung

Warum wird an den Fussgängerstreifen kein Lotsendienst für die Schüler organisiert?

Als Eltern wünscht man sich für sein Kind grösstmögliche Sicherheit auf dem Schulweg. Daher wird  die Frage, weshalb kein Lotsendienst an Fussgängerstreifen über verkehrsreiche Strassen, Kreisel, Bahnübergängen, auf Feldwegen und über Eisenbahnbrücken in Ittigen vorhanden ist, regelmässig gestellt.

In Ittigen existieren nicht nur ein, sondern mehrere schwierige Verkehrsknotenpunkte, die man mit Lotsen begleiten sollte. Da die Gemeinde Ittigen kein Budget für einen professionellen Lotsendienst bewilligt hat, müsste man fünf Mal pro Woche morgens und mittags und drei Mal pro Woche auch nachmittags und abends für mehrere Stellen Freiwillige aufbieten können, die während der Schulzeit zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter den Kindern über die Strasse helfen würden.

Leider hat sich gezeigt, dass sich für diese Aufgabe bei weitem nicht genügend Freiwillige melden. Somit muss die Begleitung der Kindergarten- und Schulkinder privat organisiert werden.

Wie man Schulwegbegleitungen oder einen Pedibus organisiert, lesen Sie unter der Frage 4 und 5.

Wie lauten die Vortrittsregeln in einer Tempo 30-er Zonen?

In den Tempo-30-Zonen gelten folgende Verkehrsregeln:

  • Höchstgeschwindigkeit 30km/h
  • Fahrzeuge haben Vortritt
  • Es gilt Rechtsvortritt (Ausnahme: andere Markierungen oder Signalisationen)

 

Fussgänger haben also keinen Vortritt gegenüber Fahrzeugen. In den Tempo-30-Zonen befinden sich  keine Fussgängerstreifen (Ausnahmefälle: vor Schulen und Heimen). Die Strasse darf überall überquert werden, ausser es befindet sich ein Fussgängerstreifen näher als 50 Meter.

Weitere Informationen zu den Tempo-30-Zonen finden sie im Flyer der Gemeinde.

Wann tragen die Ittiger SchülerInnen Leuchtwesten auf dem Schulweg?

Die Kindergärteler tragen die Leuchtwesten während dem ganzen Schuljahr.

Die SchülerInnen der ersten bis sechsten Klasse tragen die Leuchtwesten im Winterhalbjahr. Sie werden nach den Herbstferien durch die KlassenlehrerInnen verteilt und vor den Frühlingsferien wieder eingesammelt.  

Wie können Schulwegbegleitungen organisiert werden?

Schulwegbegleitungen werden meistens im Quartier oder unter Nachbarn organisiert. Eine Begleitperson läuft mit ca. 2 – 5 Kindern vom Quartier (Vereinbarung eines Treffpunkts) bis zur Schule und wieder nach Hause. Die beteiligten Erwachsenen wechseln sich dabei ab. Das Ganze wird unter den beteiligten Parteien geregelt, sei dies mit einem Einsatzplan, Telefonlisten, whatsapp Gruppe, etc.

Was ist ein Pedibus?

Ein Pedibus funktioniert wie ein normaler Bus, einfach zu Fuss….

Mit dem Pedibus gehen Kinder gemeinsam zu Fuss zur Schule, von einem Erwachsenen geführt. Die Route, Haltestellen und Fahrpläne werden von den Eltern festgelegt. Alle Eltern, die ihr Kind in den Pedibus eingeschrieben haben, begleiten den Pedibus selbst ein- oder zweimal pro Woche. Die Kinder werden vom Pedibus an einer Haltestelle abgeholt und gehen so gemeinsam mit ihren Freunden zur Schule. Nach der Schule bringt der Pedibus die Kinder wieder nach Hause.

http://www.schulwege.ch/pedibus

Der Elternabend zu Beginn des neuen Schuljahres ist eine gute Plattform um Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Eltern punkto Schulweg abzusprechen.

Wo erhalte ich weitere Informationen zum Thema Schulwegsicherheit und Verkehrssicherheit?

www.verkersclub.ch
www.bfu.ch
www.zu-fuss-zur-schule.ch
www.pedibus.ch

Wer in der Gemeinde Ittigen ist zuständig für die Verkehrssicherheit?

Frau Gabriela Meister ist die Gemeinderätin des Departements Sicherheit

Herr Heiri Fuhrer aus der Abteilung Gemeindeschreiberei ist Leiter des Bereichs Sicherheit.